Continental AG liegt beim Tagesgeschäft voll auf Kurs

31 Juli, 2008

Die Continental AG, Hannover, geht mit der Vorlage des Zwischenberichts zum zweiten Quartal davon aus, wie geplant einen Umsatz von mehr als 26,4 Mrd € zu erreichen. Continental-Vorstandsvorsitzende Manfred Wennemer am Donnerstag in Hannover. „Außerdem bestätigen wir unser Ziel, den pro forma adjustierten Wert für die EBIT-Marge aus dem Jahr 2007 in Höhe von 9,3 Prozent übertreffen zu wollen.“ Dem Schuldenabbau nach dem Kauf von Siemens-VDO räumt Wennemer nach wie vor die höchste Priorität ein.

Während der ersten sechs Monate 2008 erhöhte sich der Konzernumsatz der Continental AG im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 65,4 Prozent auf 13 254,0 Mio Euro (Vj. 8013,9 Mio Euro). Diese Erhöhung resultiert sowohl aus organischem Wachstum als auch aus Veränderungen des Konsolidierungskreises, besonders durch den Erwerb der Siemens VDO.

Das EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA und vor Abschreibungen auf materielle Vermögenswerte aus PPA (nur Siemens VDO) des Konzerns stieg im ersten Halbjahr 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 271,5 Mio Euro bzw. 29,4 Prozent auf 1194,8 Mio Euro (Vj. 923,3 Mio Euroa), das sind 9,0 Prozent (Vj. 11,5 Prozent) vom Umsatz. Das operativ Konzernergebnis (EBIT) erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr auf 912,4 Mio Euro (Vj. 911,5 Mio Euro). Die Umsatzrendite verringerte sich aufgrund der Abschreibungen, Sondereffekten (netto 32,9 Mio Euro) und der schlechteren Umsatzrendite der ehemaligen VDO-Geschäfte erwartungsgemäß auf 6,9 Prozentz (Vj. 11,4Prozent)..

Die Netto-Finanzschulden des Konzerns lagen am 30. Juni 2008 mit 10 978,4 Mio Euro um 122,0 Mio Euro über dem Niveau per 31. Dezember 2007. Die Gearing Ratio liegt bei 156,4 Prozent. Der leichte Rückgang im Vergleich zur Gearing Ratio von 158,3 Prozent erklärt sich durch das höhere Eigenkapital zum Ende des ersten Halbjahres 2008.

Das Zinsergebnis verschlechterte sich in den ersten sechs Monaten 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 351,7 Mio Euro auf -376,0 Mio Euro (Vj. -24,3 Mio Euro), was überwiegend auf die Finanzierung des Erwerbs der Siemens VDO zurückzuführen ist. Die Zinsaufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 281,8 Mio Euro auf 351,3 Mio Euro. Darüber hinaus wirkten sich 2008 teilweise nicht zahlungswirksame Währungskurseffekte in Höhe negativ aus.
Der Aufwand für Forschung und Entwicklung stieg im Vergleich zum 30. Juni 2007 um 115,7 Prozent auf 839,6 Mio Euro (Vj. 389,2 Mio Euro), entsprechend 6,3 Prozent vom Umsatz (Vj. 4,9 Prozent). Im ersten Halbjahr 2008 wurden 731,5 Mio Euro (Vj. 336,0 Mio Euro) in Sachanlagen und Software investiert. Die Investitionsquote beträgt nach sechs Monaten 5,5 Prozent (Vj. 4,2 Prozent).

Zum 30. Juni 2008 beschäftigte Continental 149 113 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, das entspricht einem Rückgang um 2541 Personen im Vergleich zum Jahresende 2007, vor allem bedingt durch den Verkauf der Elektromotoren-Aktivitäten an die Firma Brose.

Schaeffler vs Continental

23 Juli, 2008

News-Übersicht im Übernahmekampf Schaeffler-Gruppe und der Continental AG.

Conti-Großaktionäre fordern bei Übernahme satten Kursaufschlag

Continental im Übernahmekampf

Continental-Aufsichtsräte finden sich mit Übernahme ab

FOKUS 2-Continental-Aufsichtsräte finden sich mit Übernahme ab

Schaeffler wirbt bei Continental für baldige weitere Gespräche

Aktionäre setzen Conti-Aufsichtsratschef von Grünberg unter Druck

Conti mit gutem 1 Quartal

25 April, 2008

Der Geschäftsverlauf des ersten Quartals gibt dem Autozulieferer Continental Zuversicht für seine Jahresziele.

Der Konzern sei eindeutig auf Kurs, 2008 mehr als 26,4 Milliarden Euro umzusetzen und bereinigte Ebit-Marge von mehr als 9,3 Prozent zu erreichen, sagte Firmenchef Manfred Wennemer am Freitag auf der Hauptversammlung in Hannover. Bis 2011 seien ein Umsatz von mehr als 30 Milliarden Euro und ein Betriebsergebnis (Ebit) von mehr als drei Milliarden Euro "grundsätzlich erreichbar".

Conti habe auch weiterhin Zukäufe im Visier. Schwerpunkt sei dabei das Nicht-Erstausrüstungsgeschäft. "Unser Ziel ist es, die beiden Reifen-Divisionen und ContiTech mit Zukäufen in Nord- und Südamerika und Asien zu stärken", sagte Wennemer. "Allerdings haben wir hier keine konkreten größeren Pläne, da der Schuldenabbau die absolute Priorität hat."

Continental plant Schließung und Verlagerung von Powertrain-Standorten

14 April, 2008

Der Autozulieferer Continental hat Kürzungspläne für seine defizitäre Antriebssparte Powertrain bekräftigt. Der zuständige Conti-Vorstand Karl-Thomas Neumann sagte dem Fachblatt "Automotive News Europe", einige der änderungen.

Der Autozulieferer Continental hatKürzungspläne für seine defizitäre Antriebssparte Powertrain bekräftigt. Derzuständige Conti-Vorstand Karl-Thomas Neumann sagte dem Fachblatt "AutomotiveNews Europe", einige der mehr als 60 Powertrain-Standorte sollten geschlossenwerden. Es solle "Konzentrationen" an Hochlohn- Standorten geben und einenAusbau in Niedriglohnländern, sagte ein Conti-Sprecher dazu am Samstag derDeutschen Presse-Agentur dpa in Hannover.

Zugleich sollen wie angekündigt bis zu.2000 Arbeitsplätze abgebaut werden. In der Powertrain-Sparte, die aufAntriebssysteme spezialisiert ist, sind große Teile des übernommenenAutozulieferers Siemens VDO aufgegangen.

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