Pirelli steigert Nettoergebnis 1Q um 40% auf 33,8 Mio Euro

Dem Mailänder Mischkonzern Pirelli & C. SpA kommt der Abbau von Schulden zugute. Im ersten Quartal sei der Nettogewinn dank geringerer Kreditkosten um 40% auf 33,8 (24,2) Mio Euro gestiegen, teilte das Unternehmen mit. Er lag damit aber unter der Konsensschätzung der Analysten von 44 Mio Euro.
Der Umsatz der unter anderem in den Bereich Reifen und Immobilien tätigen Gesellschaft lag bei 1,314 Mrd Euro. Darin seien die Einmalerträge aus dem DGAG-Immobiliengeschäft nicht enthalten. Das EBIT stellte sich auf 114,6 (129,5) Mio Euro.
Mit Reifen setzte Pirelli 1,08 (1,06) Mrd Euro um.
Im Gesamtjahr sieht Pirelli die Ergebnisse in etwa auf Vorjahresniveau. Restrukturierungskosten für den Immobilienbereich seien in der Prognose nicht berücksichtigt.
Pirelli hatte im Mai 2007 ihre indirekte Kontrollbeteiligung an der Telecom Italia für 3,3 Mrd Euro verkauft und konzentriert sich seither auf das Kerngeschäft.

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