Verbraucher sparen am Autoreifen
Hohe Mobilitätskosten und ein milder Winter haben zu Einbrüchen beim Pkw-Reifenabsatz geführt. Deutschlandweit wurden 2007 rund 45,5 Millionen Pneus verkauft, 11,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Grund: Die Autofahrer nutzen ihre Reifen länger.
Der Absatz von Pkw-Sommerreifen an Endkunden ist laut Bundesverband Reifenhandel und Vulkanisierhandwerk (BRV) 2007 um 5,8 Prozent auf 24,4 Millionen Einheiten gesunken. Zudem hat der warme Winter den Absatz von Winterreifen in Deutschland im abgelaufenen Jahr auf 21,1 Millionen Pneus sinken lassen; das bedeuten ein Minus von 17,3 Prozent gegenüber 2006. Dabei spielt aber auch der guten Absatz nach der Einführung der “Winterreifenpflicht” 2005 eine Rolle; die damals gekauften Reifen sind in der Regel heute noch in gutem Zustand.
Den größten Anteil am Pkw-Ersatzgeschäft haben mit 55 Prozent Marktanteil nach wie die spezialisierten Reifenhändler. Es folgen die Autohäuser mit 29 Prozent und Fachmärkte mit zehn Prozent. Vier Prozent der Reifen werden über das Internet vertrieben.
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