Reifensparte von Continental Michelin nicht abgeneigt

Der französische Reifenhersteller Michelin hat sein Interesse an der Reifensparte des deutschen Konkurrenten Continental unterstrichen. “Sollten die neuen Conti-Eigentümer die Reifensparte eines Tages zum Verkauf stellen, schauen wir uns das selbstverständlich an”, sagte Konzernchef Michel Rollier dem “Handelsblatt” (Donnerstagausgabe). Allerdings fürchtet er kartellrechtliche Probleme bei einer Komplettübernahme.

Der neue Continental-Eigner Schaeffler hat bei der Übernahme zwar eine weitgehende Bestandsgarantie für das Unternehmen abgegeben, die die Reifensparte umfasst. Doch in den vergangenen Wochen reissen die Spekulationen nicht ab, dass Continental zumindest Teile des Geschäftsbereichs veräussern könnte. Den Reifenherstellern setzt derzeit die abflauende Wirtschaft zu. Um die Auswirkungen abzufedern, will Conti erneut Arbeitsplätze streichen.

Wegen der schwachen Märkte zeigte sich Rollier zurückhaltend, ob Michelin das angepeilte Gewinnziel in diesem Jahr erreichen kann. “Es ist zwar noch zu früh zu sagen, ob die aktuelle Krise unsere Marge belasten wird”, sagte er der Zeitung. Sollten die nächsten Wochen und Monate aber schlecht laufen, werde das Unternehmen “eine Belastung haben”.

{lang: 'de'}

Weitere Interessante Artikel:

  1. Continental will angeblich Reifensparte verkaufen
  2. Pirelli nun doch an Conti-Reifensparte interessiert
  3. Schaeffler hat genug Geld um Conti-Übernahme zu finanzieren
  4. Continental plant Schließung und Verlagerung von Powertrain-Standorten
  5. Michel Rollier zieht sich von der Michelin Unternehmensführung zurück

Kommentare

Ihr Kommentar wird erst nach Überprüfung Freigeschaltet

 

  • Günstige Reifensuche

  • Sommerreifen