Goodyear legt im Schlussquartal bei Umsatz und Gewinn kräftig zu
Der US- Reifenhersteller Goodyear hat im Schlussquartal die Erlöse stärker als erwartet gesteigert. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum sei der Umsatz um 11 Prozent auf 5,16 Milliarden US-Dollar gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Akron (Ohio) mit. Von Thomson Financial befragte Analysten hatten im Schnitt mit nur mit 4,76 Milliarden Dollar gerechnet.
Grund für den deutliche Zuwachs sei auch das schwache Vorjahresquartal, als das Unternehmen wegen des Streiks in seinen US-Werken schätzungsweise 318 Millionen Dollar an Umsatz eingebüßt habe, hieß es. Der operative Gewinn lag nun bei 61 Millionen Dollar nach Sonderposten. Im Schlussquartal 2006 hatte Goodyear wegen des Streiks einen Verlust von 310 Millionen Dollar erlitten.
Deutliche Zuwächse verzeichnete Goodyear vor allem in Osteuropa, Asien und Lateinamerika. Das Winterreifengeschäft in Europa sei dagegen schlechter verlaufen als im Vorjahr, hieß es. Der Umsatz je Reifen habe sich binnen Jahresfrist um 10 Prozent erhöht. Unternehmenschef Robert Keegan wertete dies als deutlichen Erfolg seiner Strategie, verstärkt hochwertigere Reifen zu verkaufen.
Zufrieden zeigte er sich auch mit den bisher erreichten Einsparungen. Von den bis Ende 2009 angepeilten Einsparungen von 1,8 bis 2,0 Milliarden Dollar seien in den Jahren 2006 und 2007 bereits mehr als eine Milliarde Dollar erreicht worden. Goodyear sei damit voll im Plan, das angepeilte Sparpotenzial bis Ende 2009 zu erreichen.
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