Doppelsieg mit Dunlop Reifen
Mit einem Doppelsieg endete das 36. ADAC Zurich 24h Rennen für Schubert Motorsport auf dem Nürburgring. Das Quartett Jörg Müller, Augusto Farfus, Fredrik Ekblom und Stian Sorlie kam im BMW 320d zum Klassensieg und holte sich sogar Platz 13 im Gesamtklassement!
Es war das erwartet rauschende Fest rund um die 25,378 Kilometer lange Nordschleife mit annähernd 220.000 Fans, die eine einzigartige Atmosphäre beim Eifel-Marathon bildete. Schubert Motorsport ging mit fünf Fahrzeugen und 19 Piloten aus fünf Nationen an den Start bei der Hatz zweimal rund um die Uhr.
Beste Chancen auf eine Platzierung im Spitzenfeld hatte das BMW Z4 M Coupé mit Claudia Hürtgen, Richard Göransson (S), Jörg Viebahn und Stian Sorlie (N). Nach dem abschließenden Qualifying am Freitagabend kam der 420 PS starke Z4 nicht zuletzt dank der Dunlop Reifen auf Startplatz acht der 230 Tourenwagen. Claudia Hürtgen saß zu Beginn im Cockpit und zeigte sofort das Potenzial. Wesentliche Teile des Rennens lag das Team in Führung und konnte die PS-stärkeren Porsche in Schach halten! Dann jedoch nach knapp achteinhalb Stunden ein Unfall von Stian Sorlie im Streckenabschnitt Hatzenbach, was das Rennende bedeutete.
Besser lief es da für den BMW 320d. Jörg Müller fuhr den Startturn und war schon im Vorfeld begeistert: „Das macht uns allen einen Riesenspaß mit dem Diesel – endlich wieder Nordschleife. Da musste mich niemand lange bitten!“ Und wieviel Spaß es ihm und seinen Teamkollegen machte, zeigten die Platzierungen. Bis auf Rang sechs fuhr man zeitweise im Gesamtklassement. Lange Zeit sah es sogar danach aus, als wenn man mit dem BMW 320d weit nach vorne gekommen wäre, fiel jedoch zwei Stunden vor Schluß nach Unfall wieder zurück. Doch mit dem Klassensieg in der S1 konnte man trotzdem einen tollen Erfolg einfahren. Der BMW Diesel zeigte sich als Ausdauersportler mit oftmals 15 Runden und nur zweiminütigen Boxenstopps.
Teamchef Torsten Schubert: „Es ist nicht einfach nach solch einem Rennen ein Fazit abzugeben. Es war wirklich ein Wechselbad der Gefühle. Aber man muss auch sagen, dass wir nicht das erreicht hatten, was wir wollten. Mit dem BMW Z4 M Coupé hatten wir das Ziel der Top 5 und leise Hoffnung auf einen Podestplatz. Aber wir waren von Beginn an im Maximum unterwegs und fuhren fast gleiche Zeiten wie im Qualifying. Das war vielleicht zu schnell. Mit dem BMW 320d konnten wir den Klassensieg erzielen, aber auch hier war die Top 10 möglich. Aber so ist es im Rennsport. Fehler werden gemacht, die passieren Profis wie Amateuren und das macht ja auch vielleicht den Reiz aus!“
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