Welche Reifenmarke ist am bekanntesten
Continental ist laut einer Umfrage des ADAC die bekannteste Reifenmarke. Fast jedes vierte Mitglied des Automobilclubs würde sich zudem am ehesten Reifen von Continental kaufen. Für den „Reifenmonitor 2009“ wurden 4000 ADAC-Mitglieder befragt. Dabei wurde die Bekanntheit, die Markenpräferenz („Diese Marke würde ich mir am ehesten kaufen“), die Kompetenz für Sommer- und Winterreifen sowie Akzeptanz der Werbung bewertet.
Neben dem Bekanntheitsgrad kam der Hersteller aus Hannover auch bei der Kompetenz für Sommer- und Winterreifen („Die Marke ist führend bei….“) auf Platz 1. Bei der Akzeptanz der Werbebeiträge landete Continental mit seinen Botschaften im Umfeld der Fußball-Europameisterschaft unter den Reifenherstellern ebenfalls an der Spitze.
Das Unternehmen ist Marktführer bei Pkw-Reifen in Europa. In der Erstausrüstung fahren mehr als 30 Prozent aller europäischen Neuwagen auf Continental-Reifen aus den Werkshallen. Die Reifen Sparten des Automobilzulieferers sind einer der offizieller Sponsoren der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika.
Risikofaktor Klimaanlagen in Fahrzeugen
Sommerzeit ist Reisezeit, und dabei wird es richtig heiß. Noch bis zum 30. September läuft deshalb die Aktion "Klima-Check" bei den Meisterbetrieben von Premio.
Lanxess verschiebt Produktionsstart von Butylkautschukwerk
Die Lanxess AG verschiebt angesichts der anhaltenden Weltwirtschaftskrise den Bau des neuen Butylkautschukwerkes in Singapur. Der Produktionsstart ist für 2014 geplant. Das Unternehmen nutzt die Verschiebung, um eine innovative Technologie zur Herstellung von Butylkautschuk im neuen Werk einzusetzen.
Ursprünglich sollte die bis zu 400 Millionen Euro teure Produktionsstätte in Singapur mit einer Kapazität von rund 100.000 Tonnen den Betrieb im Jahr 2012 aufnehmen. „Wir erwarten, dass die neue Kapazität frühestens ab 2014 benötigt wird“, sagte der Lanxess-Vorstandsvorsitzende Axel C. Heitmann in Singapur. „Die Verschiebung um zwei Jahre ermöglicht es uns, einen jüngst erzielten Durchbruch bei einem neuen Fertigungsverfahren zur industriellen Serienreife zu bringen. Damit können wir dieses bereits bei der künftigen Butylkautschuk-Produktion auf Jurong Island einsetzen. In Singapur wird so das weltweit modernste Werk mit einer einzigartigen Verfahrenstechnik entstehen“, fügte Heitmann hinzu.
In den kommenden 24 Monaten wird das bislang erst im Pilotbetrieb erfolgreich getestete Verfahren mit Hochdruck für den Einsatz in Singapur entwickelt. „Dafür werden wir in den nächsten Jahren erhebliche Mittel aufwenden. Die neue Technologie ist erheblich ressourcenschonender, energieeffizienter und umweltverträglicher“, so Heitmann. Die Investitionskosten für das neue Werk werden aus heutiger Sicht im bislang vorgegebenen Rahmen leicht sinken.
Unabhängig von der Projektverschiebung wird Lanxess seine Präsenz in Singapur weiter ausbauen. Zurzeit verhandelt der Konzern mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Singapur (EDB), um künftig das globale Geschäft der Business Unit Butyl Rubber von dort aus zu leiten. Heitmann: „Diese dynamische Stadt ist die Drehscheibe unserer Aktivitäten in Südostasien und spielt in unserer äußerst erfolgreichen Asien-Strategie auch weiterhin eine zentrale Rolle.“ Bislang führt der Konzern von dort das Südostasien-Geschäft aller 13 Business Units.
Liefervertrag mit Reifenhersteller aus Südkorea
Lanxess sieht sich als Technologieführer auf dem globalen Markt für synthetischen Kautschuk und beliefert unter anderem alle führenden Reifenhersteller weltweit. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem Premium-Segment mit zahlreichen Neuerscheinungen für energiesparende Reifen mit verbesserten Fahreigenschaften, wie etwa verbessertem Bremsverhalten. Die zunehmende Bedeutung des asiatischen Marktes unterstreicht auch der jetzt abgeschlossene Fünf-Jahresvertrag mit dem südkoreanischen Reifenhersteller Hankook. Der neue Liefervertrag für Butylkautschuk gilt für den Zeitraum 2010 bis 2014. Bereits 2007 hatte Lanxess mit Hankook, dem siebtgrößten Reifenhersteller der Welt, einen langfristigen Liefervertrag für Styrene-Butadiene-Kautschuke sowie Polybutadiene-Kautschuke vereinbart. Hankook beschäftigt 14.000 Mitarbeiter und erzielte 2008 einen Umsatz von umgerechnet rund 2,5 Milliarden Euro.
Continental kauft sich in südafrikanisches Reifenwerk ein
Continental erhöht seine Anteile an einem südamerikanischen Reifenhersteller. Der hannoversche Konzern habe seine Anteile an der Compania Ecuatoriana del Caucho (Erco) auf gut 50 Prozent aufgestockt, sagte der für das amerikanische Reifengeschäft zuständige Manager Matthias Schönberg am Donnerstag im Reuters-Interview.
Die profitable Firma mit 1600 Mitarbeitern rechne 2009 mit einem Umsatz von 110 Millionen Dollar. Zum Kaufpreis für die Anteile an dem Unternehmen, an dem Conti zuvor 42 Prozent hielt, machte das Unternehmen keine Angaben.
„In den vergangenen Jahren ist Erco stets um je 15 bis 20 Prozent gewachsen, während der Markt nur um 7 bis 8 Prozent zugelegt hat“, sagte Schönberg. „Wir werden auch weiterhin stärker wachsen als der Markt.“ Erco habe in den Staaten Chile, Peru, Bolivien, Kolumbien, Venezuela and Ecuador bisher einen Marktanteil von elf Prozent. Derzeit profitiere das Unternehmen stark von einer Importbeschränkung in Ecuador.
Beim Pkw-Reifengeschäft in Nordamerika gab es nach Schönbergs Beobachtung im ersten Halbjahr 2009 Licht und Schatten. „Bei der Erstausrüstung sind wir etwas stärker runter gegangen als der Gesamtmarkt“, sagte der Manager. Während der Markt um 35 Prozent eingebrochen sei, habe das Minus bei Conti 40 Prozent betragen. Viel hänge von der unsicheren Zukunft der Kunden GM und Chrysler ab. „Allerdings sind wir derzeit optimistischer als noch vor ein paar Wochen“, sagte Schönberg.
Obwohl der Markt für Ersatzreifen um 15 Prozent geschrumpft sei, habe Conti in Nordamerika – aber auch in Südamerika – im einstelligen Prozentbereich zugelegt. „Wir wachsen vernünftig und haben in allen Teilen Amerikas Marktanteile hinzu gewonnen“, sagte Schönberg mit Blick auf das Ersatz-Geschäft. Seine 7500 Mitarbeitern im amerikanischen Autoreifen Geschäft will Conti halten.
Nutzfahrzeugprofis wählen Vergölst erneut zum besten Reifen-Dienstleister
Für die deutschen Nutzfahrzeugprofis bleibt Vergölst die Nummer 1. Dies hat eine Umfrage der im Stuttgarter Verlag ETM erscheinenden Fachzeitschriften "trans aktuell", "lastauto omnibus" und "Fernfahrer" jetzt bestätigt.
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