Continental will Stellen bei VDO streichen
Nach der Übernahme von Siemens VDO will Continental Stellen in Deutschland streichen und Arbeitsplätze ins Ausland verlagern. Konzernchef Manfred Wennemer begründete dies gegenüber der Zeitschrift „Auto, Motor und Sport“ mit der notwendigen Verbesserung der Kostenstruktur bei VDO.
Pläne, Lkw-Reifen-Produktion aus Hannover abzuziehen, gibt es dem Bericht nach nicht. Vor wenigen Tagen hatte Continental die Produktion von Pkw-Reifen in der niedersächsischen Landeshauptstadt eingestellt. Wennemer beteuerte, dass die Reifenwerke in Aachen und Korbach bestehen blieben. Continental habe dort gerade erst investiert, um Produktionsengpässe zu beseitigen.
TOYO TIRES exklusive Microsite zur Rallye Dakar 2008
TOYO Projektmanager Ramses Perez wurde für das offizielle Pressekorps der bevorstehenden Dakar-Rallye akkreditiert. Er wird allen Etappen dieses strapaziösen Rennens folgen und dabei sowohl mit Spezialflugzeugen reisen, die auch noch in der Nähe der entlegensten Lager landen können, als auch in einem Begleitfahrzeug des Teams Dakar USA mitfahren, um täglich Meldungen und Fotos sowie Videos und die vom Team Dakar USA bereitgestellten "Twitter" IM-Feeds zu posten. Über www.toyotire-europe.com erhalten Sie Zugang zur Website.
Perez arbeitet das ganze Jahr über mit den von TOYO gesponserten Offroad-Rennteams zusammen und ist bei Kurzstreckenveranstaltungen ebenso vertreten wie bei der Baja 1000. Auch bereits vor dem offiziellen Beginn der vom 5. bis 20. Januar stattfindenden Dakar 2008 teilt Perez ab 19. Dezember seine Eindrücke im Vorfeld des Rennens in seinem Blog ‘Ramses’ Road to Dakar" mit. Seine Berichte sind aus den Augen eines Neulings verfasst und umfassen die logistischen Vorbereitungen ebenso wie die Reisetätigkeit und die strengen technischen Vorprüfungen in Lissabon, Portugal. Seine Reise wird von Extremen gekennzeichnet sein und ihn in eine andere Welt führen: Wild und ohne die Annehmlichkeiten, die für uns in der westlichen Welt alltäglich sind, wie beispielsweise fließendes Wasser.
Perez wird sowohl über die Triumpfe als auch die Niederlagen des Teams Dakar USA berichten, das in diesem Jahr mit zwei von den US-Fahrern Robby Gordon und Ronn Bailey gesteuerten Hummer H3 Renn-Trucks an den Start geht. Beide Trucks fahren mit 37×13.50 R17 TOYO OPEN COUNTRY M/T-R-Rennreifen, mit denen Gordon auf den 1. Platz seiner Klasse und auf den 8. Platz im Jahr 2007 insgesamt gefahren ist. Gordon und das Team Dakar USA gewannen aus dem Stand Stage Six und sind damit das erste US-Team, das auf der Dakar überhaupt einmal eine Etappe gewann.
Durch die direkte Einbindung in das Team Dakar USA um Robby Gordon ist das eine großartige Möglichkeit für Offroad-Fans, über die Augen und Ohren von Ramses an der Dakar teilhaben zu können", so der Marketingleiter Europa Mike Rignall. "Mit Ramses Blog, den spannenden Videos, Fotos und anderem Material vom Rennen hat unsere Website eine der besten Berichterstattungen von der Dakar im Internet überhaupt. Wir danken Robby Gordon und seinem Team für diese Möglichkeit."
Wenn Sie an der Dakar teilhaben möchten, melden Sie sich auf www.toyotire-europe.com an, und klicken Sie auf den Link "2008 Dakar Rally".
Leidenschaft für die Straße: der neue Supersportreifen Pirelli Diablo Rosso
Mit dem Diablo Rosso präsentiert Pirelli einen Supersportreifen, bei dessen Entwicklung der maximale Fahrspaß für sportliche Straßenfahrer im Vordergrund stand. Der neue Stahlgürtelreifen ist auf ein besonders breites Einsatzgebiet ausgelegt und liefert bei allen Leistungsdaten in seinem Segment Spitzenwerte. Beim Diablo Rosso lag das Augenmerk besonders auf der Optimierung der Reifenaufstandsfläche und damit dem bestmöglichen Kontakt des Motorrads zur Straße.
Der neue Diablo Rosso ist ein echter Alleskönner im Segment der supersportlichen Motorradreifen: Ob ein heißer Ritt auf sommerlichen Landstraßen, ein schneller Trip durch die Stadt oder die sichere Tour auf regennassem Asphalt – der Diablo Rosso sorgt in jedem Fall für ein unbeschwertes, sicheres Fahrerlebnis und damit für größten Genuß des Fahrers bei seiner Leidenschaft, dem Motorradfahren.
„Beim Diablo Rosso haben wir uns ganz bewusst auf die wichtigste Aufgabe des Reifen konzentriert, nämlich das Motorrad so gut wie möglich mit der Straße zu verbinden", erklärt Thomas Bischof, Marketingleiter bei Pirelli. „Was sich einfach anhört, ist in der Realität nur mit der genauen Abstimmung verschiedenster Parameter zu erreichen. So spielt neben Mischung, Profil, Design, Kontur und Karkassaufbau etwa auch die Druckverteilung innerhalb der Reifenaufstandsfläche eine ganz wichtige
Rolle, sowohl für den Aufbau von Grip als auch für das Feedback des Reifens zum Fahrer." Für die Entwicklung des neuen Stahlgürtelreifens verwendeten die Ingenieure daher die neue und von Pirelli zum Patent angemeldete Technologie EPT (Enhanced Patch Technology), einen ganzheitlichen Ansatz zur Optimierung der Reifenaufstandsfläche bei jeder Schräglage – nach den Kriterien Fläche, Lastverteilung und Grip.
Ein gut sichtbarer Baustein der verschiedenen EPT-Entwicklungsschwerpunkte ist die „nackte Schulter" des Diablo-Rosso-Profils am Hinterrad: Da dieser Bereich der Lauffläche nur bei schneller Kurvenfahrt im Trockenen
erreicht wird, kann hier auf Profilrillen zur Wasserableitung verzichtet werden. Der Effekt ist ein zusätzliches Plus bei der Haftung in großer Schräglage. Das
Profildesign ist eine Weiterentwickung des erfolgreichen Diablo-Profils erweitert um Elemente aus dem Profil des Racing-Reifens Diablo Supercorsa.
„Beim Diablo Rosso haben wir immer darauf geachtet, dass der Reifen seinem Fahrer maximalen Spaß und Erlebnis beim Motorradfahren vermittelt", erklärt Bischof. „Hierbei spielen das Handling, das Einlenkverhalten, die Rückmeldung und der Grip natürlich entscheidende Rollen, aber erst die feine Abstimmung all dieser Komponenten ermöglicht das besondere Fahrgefühl des Diablo Rosso." Auch hierfür liegt der Schlüssel in der EPT-Technologie: Mit ihrer Hilfe wurden die Reifenaufstandsflächen an Vorder- und Hinterrad für die speziellen Anforderungen bei jedem Schräglagenwinkel optimiert. Dies ergibt unter anderem ein besonders breites Einsatzspektrum: Ob bei schneller oder tourenorientierter Fahrweise oder auf leichten oder schweren Motorrädern, der Diablo Rosso holt aus der jeweiligen Situation das
Maximum an Fahrfreude heraus. Nicht zuletzt aufgrund der Prämisse besonderer Ausgewogenheit hat sich Pirelli beim Diablo Rosso bewusst für eine neu entwickelte einheitliche Gummimischung entschieden.
Zur Markteinführung im Januar 2008 werden bereits über 230 Freigaben für einen Großteil der aktuellen Supersport-Bikes vorliegen.
Ohne Winterreifen kann es teuer werden
Ski-Urlauber sollten laut ADAC nicht ohne Winterreifen in die Ferien starten. In den meisten Wintersportländern besteht zumindest zeitweise eine Winterreifenpflicht, oder aber es drohen Geldstrafen, wenn man bei schneebedeckten oder vereisten Straßen mit ungeeigneter Reifen unterwegs ist.
In Frankreich und in Italien können Winterreifen kurzfristig durch entsprechende Beschilderung vorgeschrieben werden. Im Aostatal darf man bis zum 20. April nur mit Winterreifen unterwegs sein. Auch in Slowenien (15. November bis 15. März), Finnland (1. Dezember bis 29. Februar) und Schweden (1. Dezember bis 31. März) besteht eine zeitlich begrenzte Winterreifenpflicht. Österreich reiht sich im kommenden Jahr ein: Ab dem 1. Januar 2008 müssen bei schneebedeckten und vereisten Fahrbahnen an allen Rädern Winterreifen montiert oder Schneeketten an den Antriebsrädern angebracht sein. Schneeketten auf der Antriebsachse als Alternative für Winterreifen sind nur dann erlaubt, wenn die Fahrbahn mit einer zusammenhängenden Schnee- oder Eisschicht bedeckt ist und wenn dadurch die Oberfläche der Fahrbahn nicht beschädigt wird. Die neue Verpflichtung gilt jeweils vom 1. November bis zum 15. April.
In der Schweiz, Dänemark und Norwegen besteht keine generelle Winterreifenpflicht. Bei einem Unfall mit Sommerreifen auf winterlichen Straßen wird man aber in der Schweiz erheblich mithaftbar gemacht. Behindert man den Verkehr durch die falschen Reifen, werden Geldbußen verhängt, die nach Aussagen des ADAC im Ausland sehr hoch sein können.
Karmann stellt letzten Chrysler Crossfire her
Beim Osnabrücker Karosseriebauer Karmann ist gestern (17. Dezember 2007) der letzte Chrysler Crossfire hergestellt worden. Das Aus des Sportwagens ist einer der Gründe für die Entlassung von annähernd 1800 Mitarbeitern. 2008 laufen bei Karmann auch die Produktion des A4 Cabriolet und des Mercedes-Benz CLK aus, ohne dass Nachfolgeaufträge in Sicht sind. Die Firma schließt nicht aus, die Sparte Fahrzeugbau komplett aufzugeben.
Das Osnabrücker Unternehmen hatte an den Crossfire große Erwartungen geknüpft. Das Fahrzeug war eine der Säulen der guten Produktionszahlen in den Jahren 2003 und 2004. Seit 2005 ging der Absatz jedoch drastisch zurück, weil sich das Auto bei weitem nicht so gut verkaufte wie erhofft. 2006 rollten zwei Drittel weniger Crossfire vom Band als im ohnehin schon recht schwachen Vorjahr. Insgesamt wurden in Osnabrück rund 76 000 Roadster und Cabriolets hergestellt.
Karmann hatte bis vor zwei Wochen noch gehofft, den Auftrag zur Produktion des Mini Colorado zu erhalten. Doch BMW gab am Ende Magna Steyr in Österreich den Zuschlag. Karmann hat sich außerdem zum Bau eines Kia Cee’d Cabrios angeboten, über dessen Produktion der koreanische Autobauer aber noch nicht grundsätzlich entschieden hat.
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