Continental wird gedrängt Konzernteile zu verkaufen
Im Konflikt um den Finanzbedarf des hoch verschuldeten Zulieferers Continental spitzt sich der Streit zwischen Vorstandschef Karl-Thomas Neumann und Großaktionär Schaeffler zu. Die Continental-Spitze fühle sich von Schaeffler zum Verkauf von Konzernteilen gedrängt, berichtet das „Handelsblatt“ in der heutigen Mittwochausgabe unter Berufung auf Unternehmenskreise.
Konkret gehe es um die Sparte Interior, die etwa Displays, Tachos, Steuerungen für Klimaanlagen und Radios, Reifendruckkontrollsysteme und Navigationssysteme herstellt. Die Sparte steuerte 2008 mit 31.000 Mitarbeitern gut sechs Milliarden Euro zum Konzernumsatz bei. Der Wälzlager-Spezialist Schaeffler sei vor allem an der Motoren- und Getriebesparte Powertrain von Continental interessiert. Mit deren Elektronikkompetenz wolle sich das auf Mechanik spezialisierte Familienunternehmen zukunftsfähig machen.
Weitere Interessante Artikel:
- Wird Continental von der Schaeffler-Gruppe gekauft
- Continental will angeblich Reifensparte verkaufen
- Schaeffler will Continental übernehmen
- Schaeffler wurden insgesamt 82,41 Prozent der Continental-Aktien angeboten
- Continental schrieb 2008 den größten Verlust seiner Firmengeschichte
RSS Feed