Schaeffler arbeitet weiter an Automotive-Fusion
Die angeschlagene Schaeffler-Gruppe arbeitet weiter an der geplanten Zusammenlegung ihrer Autozuliefer-Sparte mit der der Continental AG. "Wir werden weiter an der Zusammenführung der beiden Automotive-Bereiche arbeiten und sind zuversichtlich, dass das hoch kooperativ und ohne Störungen weiter vorangeht", sagte ein Sprecher der in Herzogenaurach ansässigen Schaeffler Dow Jones Newswires am Montagabend. Allerdings sei die Fusion sicher kein Vorgang, der in den nächsten Monaten abgeschlossen sein werde.
Das "Handelsblatt" hatte am Montagabend vorab aus seiner Dienstagsausgabe gemeldet, dass Schaeffler die Pläne für die Fusion der Autozuliefer-Sparten auf Eis gelegt habe und sich dabei auf Industriekreise berufen. "Wenn man da die Synergien ohne einen großen Zusammenschluss bergen kann, belastet das die Organisation nicht zusätzlich", zitierte das Blatt die Kreise. Wegen der hohen Verschuldung gäbe es aktuell genug Probleme zu bewältigen.
Durch die Zusammenführung der Zulieferzweige beider Unternehmen sollten maximale Synergien gehoben und Schaefflers Schuldenlast aufgeteilt werden. Die neue Gruppe ist mit rund 22 Mrd EUR verschuldet.
Schaeffler und die in Hannover ansässige Continental sind hoch verschuldet und leiden unter der Rezession am Automobilmarkt.
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